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BARS Mitglied Dr. Joachim Maier investiert in CapLab

27.11.2017

Dr. Joachim Maier ist seit 2017 Mitglied bei den Business Angels Region Stuttgart. Das Unternehmen CapLab wurde im August 2017 gegründet und bringt für das PC-Gaming einen Fusscontroller namens Bcon auf den Markt. Der Fusscontroller wird parallel zur Steuerung mit der Maus und der Tastatur verwendet und erschließt dem Spieler mittels einfacher Fussbewegungen so einen zusätzlichen Eingabekanal. Das Unternehmen sitzt im Cyber Forum in Karlsruhe. CEO und Co-Founder ist Carsten van Husen, der zuvor unter anderem auch CEO bei der Gameforge AG war.

Dr. Joachim Maier ist seit 2017 Mitglied bei den Business Angels Region Stuttgart. Das Unternehmen CapLab wurde im August 2017 gegründet und bringt für das PC-Gaming einen Fusscontroller namens Bcon auf den Markt.  Der Fusscontroller wird parallel zur Steuerung mit der Maus und der Tastatur verwendet und erschließt dem Spieler mittels einfacher Fussbewegungen so einen zusätzlichen Eingabekanal.
Das Unternehmen sitzt im Cyber Forum in Karlsruhe. CEO und Co-Founder ist Carsten van Husen, der zuvor unter anderem auch CEO bei der Gameforge AG war.

Das deutsches Start-up-Unternehmen CapLab hat sich den Bcon ausgedacht, ein kleines Wearable, das Maus und Tastatur beim Zocken am PC ergänzen soll. Konzipiert für die Verwendung am Schuh oder Fuß übersetzt der Bcon einfache Bewegungen in konfigurierbare Eingaben und ist dabei mit allen PC-Spielen kompatibel, die eine Steuerung mit Tastatur unterstützen.

Dabei erfasst das kabellose, via BlueTooth betriebene Gerät seine Lage im Raum in Echtzeit und übersetzt diese in konkrete Eingabebefehle. Insgesamt stehen dem Spieler sechs Bewegungen, wie beispielsweise das Anheben der Ferse, zur Verfügung, um damit zusätzlich Fähigkeiten im Spiel auszulösen. Flexibel wie beim Ändern von Tastenbelegungen lassen sich Hotkeys den verschiedenen Bewegungsrichtungen zuordnen.

Unterstützt wird dabei jedes PC-Spiel, das eine Eingabe über Tastatur zulässt. Über eine zugehörige Software lassen sich dabei selbst komplexe Konfigurationen realisieren. Das geht sogar so weit, dass sich ganze Tastenfolgen mittels nur einer fließenden Bewegung ausführen lassen.

Der Bcon verfügt über umfangreiche Konfigurations- und Kalibrierungsoptionen. Dabei ist es auch möglich, die Sensibilität und Triggerpunkte einzurichten. Muss man zwischendurch mal vom Rechner weg, sorgt eine Pausenfunktion per Hotkey dafür, dass keine unerwünschten Befehle ausgeführt werden. Eine Vibrationsfunktion soll für entsprechendes Feedback bei der Nutzung sorgen, eine LED dient als Statusanzeige.

Der nur wenige Gramm schwere Bcon wird via USB aufgeladen, eine Akkuladung soll in der finalen Version für acht bis zehn Stunden Nutzung reichen.
Der Bcon soll nicht nur für ambitionierte Spieler als Erweiterung der Tastatur dienen, sondern könnte auch für Spieler mit körperlichen Beeinträchtigungen interessant sein. Ein querschnittsgelähmter Spieler testet derzeit den Bcon, den er wie eine Go-Pro am Kopf befestigt und damit Spiele steuert.

Derzeit wird an einem Prototyp gearbeitet. Anfang 2018 werden über Crowdfunding Mittel für die Serienproduktion gesammelt, die schlussendlich im Sommer beginnen soll. Ein finaler Preis steht  noch nicht fest, er soll sich aber im Bereich einer Gaming-Maus bewegen.

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